Food des Monats – Der Moringabaum

In den Tropen und Subtropen auf der ganzen Welt verbreitet gilt der Moringabaum als Wunderpflanze. Einst stammt dieser Meerrettichbaum aus Nordindien und gilt heute als eines der nährstoffreichsten Lebensmittel der Erde.

Vielseitig nutzbar

Vom Moringabaum lassen sich fast alle Teile nutzbar verwenden. Aus den Samen stellt man das Behenöl her, das früher als Schmierstoff und heute für Salatöl verwendet wird. Das besondere an den Samen ist die wasserreinigende Wirkung. Ein Liter verunreinigtes Wasser kann mit 0,2 g gemahlenem Moringasamen trinkbar gemacht werden.

Die Wurzeln kann man als Gemüse verarbeiten.

So sind die meisten Nährstoffe in den Blättern enthalten, die hierzulande nur getrocknet in Form von Kapseln oder Pulver angeboten werden.

Nährwerte

Der Moringabaum enthält für ein Blattgemüse relativ viel Calcium und zwar zweimal so viel Milch. Calcium ist nicht nur wichtig für den Aufbau von Zähnen und Knochen, sondern auch wichtiger Bestandteil der Zellteilung.

Ebenfalls in den Moringalättern enthalten ist Vitamin A, welches gut für unser Sehvermögen ist.

Auch der Kaliumgehalt mit 280 mg pro 100 g  ist nicht zu verachten.

Moringa enthält 0,85 mg Eisen pro 100 g, also ein Viertel des Eisengehaltes von Spinat.

Der Vitamin-C-Gehalt ist nur halb so hoch wie der einer Orange. Dafür enthält die Moringa viel Vitamin E, nämlich 70 mg pro 100 g.

Auch der Vitamin-B2-Gehalt der Moringablätter ist sehr hoch und wird nur von dem der Leber überboten.


Quellen:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/moringa-oleifera.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Moringa

https://www.vitalstoffmedizin.ch/index.php/de/wirkstoffe/moringa

http://www.phytodoc.de/heilpflanzen/moringa

Bild:

https://pixabay.com/de/moringa-oleifera-blattpulver-1506196/