Die Tomate

Zusammen mit der Kartoffel kam die Tomate (auch Paradiesapfel genannt) im 16. Jahrhundert nach Europa. Ursprünglich stammt das Gemüse aus Mittel- und Südamerika, wo es die Maya und andere Völker schon 200 v. Chr. kultivierten.

Von den über 3100 Sorten, die sich in Form, Größe, Farbe, Reifetyp und Verwendung sehr unterscheiden, kommen jährlich viele neue Sorten hinzu.

Die aus ca. 95 Prozent Wasser bestehende Tomate enthält neben den Vitaminen A, B1, B2, C, E und Niacin auch sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente, unter anderem Alpha- und Beta-Carotin, Kalium, Chlorogensäure, Citronensäure, Lignin oder auch Silizium.

Was die Tomate jedoch so gesund macht, ist das Lycopin, das für die rote Farbe der Tomate verantwortlich ist und somit auch nur in dieser vorkommt. Dieses Carotinoid wirkt antioxidativ, stärkt somit die Immunabwehr und soll das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken.

So ergab eine Studie, dass eine tomatenreiche Ernährung, das Risiko um 50 Prozent reduziert, an Hautkrebs zu erkranken. Schon eine etwas ältere Studie ergab, dass der Verzehr von Tomatenmark Sonnenbrand vorbeugen kann, indem sich die Carotinoide in die Haut des Menschen einlagern und so vor der UV-Strahlung schützen.

Eine andere Studie zeigt, dass auch Brustkrebs durch die Ernährung von Tomaten vorgebeugt werden kann. Doch auch bei koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose soll der sekundäre Pflanzenstoff Lycopin schützende Eigenschaften besitzen.

Carotinoide sind fettlöslich, also sollte man bei der Zubereitung oder dem Verzehr von Tomaten immer etwas Öl zugeben. Auch durch kochen der Tomate wird die Bioverfügbarkeit des Lycopins erhöht, da es in rohen Tomaten nur gebunden vorkommt.


Quellen: