Die Aubergine

Die Aubergine wird schon seit mehr als 4000 Jahren angebaut und stammt wahrscheinlich aus Asien. In Italien ist sie seit dem 15. Jahrhundert fester Bestandteil der Nahrung.  Es gibt drei Hauptsorten der Aubergine. Die runden, eiförmigen und dunkelviolett bis schwarzen Früchte (weshalb die Aubergine auch Eierfrucht genannt wird) sind besonders in Deutschland bekannt und werden bis zu 20 cm lang. Die anderen 2 Sorten sind zum einen längliche, schlanke (var. serpentinum) und zum anderen besonders kleine Früchte (var. depressum), die auch Farben von weiß über gelb, grün bis violett gestreift  oder purpurrot aufweisen können.

Da die meisten Auberginensorten Bitterstoffe und Solanin enthalten, sind sie nicht zum Rohverzehr geeignet, weshalb man sie vorher dünsten, braten, kochen oder grillen sollte. Auch lassen sich die Bitterstoffe entziehen, indem man die Aubergine in Scheiben schneidet, mit Salz bestreut und nach einiger Zeit diese dann wieder unter fließendem Wasser abspült. Das Salz zieht das Fruchtwasser zusammen mit den Bitterstoffen aus dem Fleisch der Aubergine. Nur einige asiatische Sorten enthalten sehr wenig bis gar keine Bitterstoffe und sind daher auch im rohen Zustand  genießbar.

Auberginen enthalten neben Wasser (93%), Kalium, Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C. Das Fruchtwasser soll  gegen Rheuma, Ischias- und Nierenleiden helfen. Ebenso soll die Aubergine die Verdauung fördern und krebshemmende Eigenschaften besitzen, da ihr Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen (Terpene, Kaffeesäure) sehr hoch ist.


Quellen:

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